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Schneeschuhe Natürlich die wichtigste Sache! Atlas Der stabile Aluminiumrahmen konnte überzeugen.
Weniger gefallen hat uns die etwas grob gehaltene Harschkralle, sie hat
sich im Sulz schnell einmal mit Schnee gefüllt und erschwerte das
Gehen. Die flächige Bespannung wies am Testpaar bereits Abnützungen
auf. Tubb's Ich hatte
vor Kurzem die Gelegenheit auch ein Paar Tubb's zu testen. Ich war dabei
zwar nur gerade eine Stunde unterwegs, konnte mir aber dennoch ein Bild
machen. Sherpa Dies ist eindeutig unser Favorit, wenn er auch zu den teuersten Schneeschuhen gehört. Auch hier finden wir einen stabilen Alurahmen. Die Bespannung ist durchwegs aus einem stabilen Kunstleder gefertigt und mit Kunststoffschnüren verspannt. Auf die Bespannung bietet Sherpa lebenslange Garantie! Die Harschkrallen sind offener konstruiert, bieten guten Halt und vereisen nicht so schnell.Überzeugen konnten auch die verschiedenen Bindungen. Sie ermöglichen einen raschen, unkomplizierten Ein- und Ausstieg. Mich persönlich hat besonders die Lotus-Bindung überzeugt - einsteigen, an beiden Enden ziehen und hinter dem Schuh binden. Diese Bindung bietet nebst Komfort hervorragenden Seitenhalt. Claudia hat sich für die herkömmliche Schnürbindung entschieden. Hier überzeugt die gute Fixierungsmöglichkeit. Das richtige Anziehen braucht aber doch etwas Routine. StöckeOhne gute Stöcke geht nichts! Am besten geeignet sind für das Schneeschuhlaufen Teleskopstöcke, die Du stets auf Deine Bedürfnisse einstellen kannst. Gerade bei langen Traversen können diese Stöcke unterschiedlich lang eingestellt werden, was das Gehen enorm erleichtert.Natürlich tut's auch ein normaler Skistock. Dabei ist es angenehmer, wenn er länger ist als derjenige zum Skifahren, weil er anders eingesetzt wird. SchuheEin guter Schuh ist Gold wert! Er sollte nicht nur warm, sondern auch sehr stabil sein. Ein warmer Schneestiefel (z.B. von Sorel) eignet sich gut für kleinere, flache Touren. Sobald Du aber in steileres Gelände gehst, bewährt sich ein stabilerer Schuh. Aus diesem Grund haben wir uns einen Schalenbergschuh angeschafft. So etwas findest Du in guten Sportgeschäften mit Bergsteigerzubehör. Die Kunststoffschale bietet in nahezu allen Hanglagen guten Halt. Der thermo-isolierte Innenschuh gewährleistet auch bei mehrstündigem Aufenthalt im Schnee warme Füsse.Zudem bietet uns der Schalenschuh die Möglichkeit, mit den Snowblades den Hang hinunter zu schwingen. BekleidungDie normale Pistenbekleidung befriedigt bei diesem Sport nicht. Beim Aufstieg kann es schon mal recht warm werden und sobald Du Dich für eine kleine Pause hinsetzt, wird's sehr schnell sehr kalt.Atmungsaktive Kleidung verhindert das Nasswerden durch Schwitzen und hält dadurch warm und sorgt für ein angenehmes Innenklima. Wetterschutz und Wärme sind dabei die Schlagworte - lass Dich in einem Fachgeschäft beraten. Gut bewährt hat sich auch Thermounterwäsche, sie nimmt Feuchtigkeit auf und trocknet sehr schnell. Niemals verzichten solltest Du auf eine gute Gletscherbrille! Handelsübliche Sonnenbrillen sind für den Schnee ungeeignet, weil sie zuwenig Schutz bieten - Schneeblindheit kann die Folge sein. Gute Handschuhe und eine Mütze oder Stirnband vervollständigen die Bekleidung. SicherheitWer sich abseits der Zivilisation in den Bergen bewegt, sollte unbedingt mit Lawinenausrüstung unterwegs sein. Dies heisst nun aber nicht, dass Du damit in allen Lagen in jeden Hang einsteigen kannst - Du bist damit lediglich für den Notfall gerüstet (siehe Verhalten)! Neben einem funktionstüchtigen Lawinensuchgerät (z.B Orthfox) gehören auch Sondierstange und Schaufel ins Gepäck. Ein Lawinenkurs zeigt Dir, wie Du diese Geräte handhabst.Keine Tour ohne Lawineninfo! Sobald Du eine Tour abseits der gesicherten Gebiete planst, ist es ratsam das Lawinenbulletin zu konsultieren. Geh besser kein Risiko ein und verlege mal eine Tour bei kritischer Lawinensituation in flacheres Gelände. Eine Reiseapotheke und eine Rettungdecke sind für Touren in den Bergen eine Selbstverständlichkeit. Auch sollten ausreichend Essen und Getränke (Süsses gibt Dir schnell Energie) vorhanden sein. Falls Du mal feststecken solltest, kann es Dir das Überleben erleichtern. Ein kleiner Gas- oder Spirituskocher kann hier gute Dienste leisten. |
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am:
29.07.2008
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